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Rumäniens Elite versinkt in politischen Skandalen, im Zentrum steht Premier Ponta

Sein Kulturminister musste zurücktreten, Expremier Nastase, seinem Doktorvater, drohte eine Verurteilung.

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Der rumänische Premier Victor Ponta von den Sozialdemokraten (PSD) ist mit gravierenden Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Dabei hatte Ponta bei seiner Ernennung zum Premier vor nur etwa sechs Wochen mit Nachdruck "die ehrlichste Regierung, die Rumänien jemals hatte", versprochen.

Die US-Zeitschrift Nature und die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) haben unter Berufung auf einen anonymen Informanten und anhand des Vergleichs der Dokumente nachgewiesen, dass mehr als die Hälfte der von Pontas im Jahr 2003 veröffentlichten Doktorarbeit ohne Quellenangaben aus anderen wissenschaftlichen Pu blikationen abgeschrieben wurde. Und das teils in bemerkenswerter Länge. Eines der nicht ausgewiesenen Zitate zählte 30 Seiten.

Ponta weist die Vorwürfe mit dem Argument zurück, dass er die Quellen zwar nicht auf der betreffenden Seite, wohl aber im allgemeinen Literaturverzeichnis im Anhang angegeben habe. Er erklärte sich bereit, seinen Doktortitel, nicht aber sein Amt als Ministerpräsident abzugeben, falls er schuldig befunden werden sollte.

Laut dem Premier handelt es sich bei den Vorwürfen um Manöver seines Erzrivalen, Staatschef Traian Basescu, mit dem Ponta sich seit Jahren im stetigen Streit befindet – zuletzt um das in der Verfassung verankerte Recht, Rumänien bei internationalen Treffen zu vertreten. War die Zuständigkeit des Präsidenten bisher unangefochten, setzte Ponta mittels einer Parlamentsentscheidung durch, dass diese – vor allem bei wirtschaftlichen Belangen – dem Premier zugesprochen wird. Er werde nicht nachgeben, versicherte Ponta und betonte, dass er Rumänien beim nächsten EU-Rat Ende Juli vertreten werde. Die Hauptverantwortung für die Plagiatsaffäre trägt indes der Doktorvater Pontas – kein geringerer als Expremier Adrian Nastase, ein Schwergewicht der PSD.

Dabei ist Nastase selbst mit schwerwiegenden Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Nachdem er in einem Verfahren um Bestechung und Erpressung freigesprochen wurde, ging ein weiterer Prozess nicht so glimpflich aus. Darin wurde ihm vorgeworfen, seine Wahlkampagne 2004 illegal finanziert zu haben. Der Oberste Gerichtshof in Rumänien bestätigte am Mittwoch ein Urteil aus erster Instanz zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung – auch ein schwerwiegender Imageschaden für die PSD. Nastase weist die Anschuldigungen als "politisch motiviert" zurück.

Auch musste am Dienstag der liberale Kulturminister Mircea Diaconu (PNL), ein in Rumänien beliebter Schauspieler, zurücktreten – ein weiterer Rückschlag für den Ruf von Pontas Kabinett. Der Oberste Gerichtshof hatte der Integritätsbehörde stattgegeben und befunden, dass bei Diaconu ein mehrfacher Interessenkonflikt vorliege: Nach seinem Amtsantritt als Senatsmitglied hatte er seine Funktion als Theaterdirektor beibehalten, obwohl das Gesetz Doppelfunktionen verbietet.

Ehefrau begünstigt

Zudem hatte er seinen Einfluss als Direktor dazu genutzt, bei drei öffentlich ausgeschriebenen Verträgen seine Ehefrau, die Schauspielerin Diana Lupescu, zu begünstigen. Nach nur sechs Wochen im Amt ist dies der zweite Ministerrücktritt wegen Korruption, nachdem Unterrichtsminister Ioan Mang (PSD) gleich nach Amtsantritt wegen Plagiatsvorwürfen gehen musste. (Laura Balomiri aus Bukarest /DER STANDARD, 21.6.2012)

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